INFO
Alina Röbke arbeitet interdisziplinär, mit Schwerpunkt in der Malerei. Neben Tusche bildet die Cyanotypie ein zentrales Medium, ein historisches fotografisches Edeldruckverfahren, das sie experimentell erweitert und malerisch verwendet. Durch direkte Belichtungen von Körpern, Objekten oder Textilien auf lichtempfindlicher Malerei entstehen tiefblaue, vielschichtige Bilder, die Zeit- und Räumlichkeit thematisieren. Sie versteht die Cyanotypie nicht als rein historisches Verfahren, sondern als zeitgenössische Strategie, die Fragen nach Sichtbarkeit, Reproduktion und Körperlichkeit im Prozess reflektiert. Ihre recherchebasierten Arbeiten verhandeln grundlegende Themen wie gesellschaftliche Hierachien, symbolische Ordnungen und kollektive Imaginationen.
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Alina Röbke (*1994, DE) lebt und arbeitet in Mainz und Köln. 2022 schloss sie das Studium der Bildenden Kunst an der Kunsthochschule Mainz als Meisterschülerin von Shannon Bool ab. Parallel studierte sie Theologie und promoviert seit 2024 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema visuelle Bedeutungsproduktion. Gemeinsam mit Julia Gerke arbeitet sie seit 2019 regelmäßig als Künstlerinnenduo /POKY zusammen.
Zuletzt wurden Röbkes Arbeiten im Kunstverein Leipzig (2025), in der Galerie des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen (2025), in der Kunsthalle Mainz (2021), im Künstlerhaus Bethanien Berlin (2022), im Neuen Kunstverein Aschaffenburg (2023) und in der Emde Gallery Mainz (2025) gezeigt.
NEWS
Herzliche Einladung
25.03.2026 bis 12.07.2026
Eröffnung: 24.03.2026
Am 25.3.2026 eröffnet in der Kunsthalle Jesuitenkirche die Preisausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des Hauses. Aus 138 Einreichungen nominierte eine Fachjury 13 Positionen, die „Stufen“ weit fassen – als historische Entwicklung, gesellschaftliche Auf- und Abstiege sowie symbolische und skulpturale Setzungen. Die Schau vereint analoge und digitale Ansätze, kombiniert Materialien überraschend und lädt zum Weiterdenken ein. Der mit 5.000 € dotierte Kunstpreis wird zur Eröffnung verliehen.
Jury: Hendrik Bündge (Staatsgalerie Stuttgart), Katharina Dohm (Schirn Kunsthalle Frankfurt), Luisa Heese (Kunsthalle Mannheim), Henrike Holsing (Museum im Kulturspeicher Würzburg), Sabiha Keyif (Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) Stuttgart), Ina Neddermeyer (Museum Giersch der Goethe‑Universität Frankfurt a. M.), Benedikt Seerieder (Museum Brandhorst, München). De.n Juryvorsitz führte Johannes Honeck (Kunsthalle Jesuitenkirche und Christian Schad Museum, Aschaffenburg; ohne Stimmrecht).
Nominierte Künstler*innen in der Ausstellung: Jonas Ademes, Claudia Chaseling, Konrad Franz, GISELDA, Susanne Hessenthaler, Benjamin Hirte, Christiane Kaufmann, Jennifer Maus, Alina Röbke, Finja Sander, Tim Seger, INK Ponce Sonntag-Ramirez, Toni Wombacher.